Grüne Fenster

Die Kreislandfrauen Melle geben mit dem grünen Fenster an 10 Standorten in Melle Einblicke in die hiesige Landwirtschaft. Am 22.09.2021 fand auf dem Hof der Familie Last aus Melle die offizielle Einweihung statt.

Übersichtskarte der Standorte der grünen Fenster

 

Sonnenblumenzeit ist auch Einschulungszeit

Gestern sind die Riemsloher Erstklässler eingeschult worden. Als kleinen Sonnengruß aus der Landwirtschaft bekam jedes Kind eine Sonnenblume und ein gemeinschaftliches Buch für den Sachkundeunterricht geschenkt.
 
Wir wünschen Euch einen tollen Start und bewahrt Euch Eure Neugier.
 
Eure Landwirte aus Riemsloh
 
 

Spendenaufruf Hochwasserkatastrophe

Pressemitteilung DBV

Landwirtschaftliche Betriebe in Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und zum Teil in weiteren Bundesländern sind von der verheerenden Flutkatastrophe der vergangenen Woche stark getroffen worden. Hier gilt es nun schnelle Hilfe zu leisten, damit zerstörte Gebäude, Technik, Felder und Wiesen wiederhergestellt werden können. „Betroffene Bauernfamilien müssen ihre Existenzen wieder aufbauen. Sie können die entstandenen Schäden nicht allein tragen und brauchen Unterstützung“, erklärt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied. Zudem wurden Futtervorräte vernichtet und der Ernteaufwuchs geschädigt.

Um hier schnelle und unbürokratische Hilfe zu leisten, hat der Deutsche Bauernverband in Zusammenarbeit mit der Schorlemer Stiftung ein Spendenkonto eingerichtet und bittet alle spendenbereiten Menschen um Unterstützung.

Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e.V.
Bank: Volksbank Köln-Bonn
IBAN: DE57 3806 0186 1700 3490 43
BIC: GENODED1BRS
Stichwort: Hochwasserhilfe Juli 2021

Spendenaufruf für die Betroffenen der Hochwasserkatastrophe

 

FINKA lädt in Melle aufs Feld ein

Text + Fotos: Vanessa Conrad; HOL

Miteinander voneinander lernen und schauen, wie Insektenschutz besser geht: Das ist das Konzept von FINKA, dem Projekt im Bundesprogramm Biologische Vielfalt. Das Projekt hat das Ziel, die Insektenvielfalt im Ackerbau zu fördern, die Biodiversität auf Ackerflächen zu erhöhen und eine breite Diskussion in der Landwirtschaft anzustoßen. Dazu verzichten 30 konventionell arbeitende Landwirt*innen aus Niedersachsen auf ihren Versuchsflächen auf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln (PSM), die gegen Schädlinge und Unkräuter eingesetzt werden. Beraten werden sie dabei von ökologisch arbeitenden Kollegen*innen aus ihrer Region.

Zur Veranschaulichung des Projekts fand am Dienstag in Melle ein FINKA-Feldtag mit dem Betriebsleiterpaar Sixtus und Meierfrankenfeld auf deren Flächen statt. Die beiden Betriebe in Melle bilden eines von drei Betriebspaaren aus dem Landkreis Osnabrück. Auf der Versuchsfläche präsentierten sie ihre Zusammenarbeit.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus den unterschiedlichsten Bereichen: Landwirtschaft, Politik, von weiteren Umweltschutzprojekten oder aus rein privatem Interesse.
Der Vormittag startete an der konventionellen Fläche von Jürgen Sixtus. Zu Beginn stellte Vera Kühlmann vom Netzwerk Ackerbau Niedersachsen das FINKA-Projekt vor. Sie erklärte auch das wissenschaftliche Vorgehen bei der Auswertung und beschrieb beispielsweise die Insektenfallen, die auf der Fläche zu erkennen waren.
Landwirt Sixtus erläuterte den Teilnehmenden die bisherigen Maßnahmen, wie das Striegeln, auf dem Acker. Zwischen den Weizenähren zeigte sich reichlich Kamille.
"Bisher hatte ich immer Probleme mit Ackerfuchsschwanz. Der ist in diesem Jahr überhaupt nicht da. Die Kamille stört mich nicht", sagt Sixtus.
Anschließend ging es auf die Fläche des Betriebs Meierfrankenfeld. Hier hatten Werner Meierfrankenfeld und seine Tochter Jessica einen Striegel ausgestellt, den die Interessierten betrachten konnten.
Abgerundet wurde der Feldtag von einer regen Diskussion der Anwesenden.

Im Projekt FINKA stellen die ökologisch arbeitenden Bäuerinnen und Bauern vor Ort konkret Arbeitsgeräte wie beispielsweise einen Striegel zur Verfügung, um das Beikraut einzudämmen. Anschließend gehen konventionell und ökologisch arbeitende Landwirt*innen gemeinsam in einen fachlichen Austausch: Wie kann der Verzicht auf Pflanzenschutzmittel betriebswirtschaftlich und arbeitstechnisch umgesetzt werden? Konventionell wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe sollen mit ihren ökologisch wirtschaftenden Partnerbetrieben alternative Anbaumethoden erarbeiten und erproben.

Mit den Ergebnissen soll der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Agrarlandschaft reduziert und alternativ die Attraktivität praktikabler, insektenfreundlicher Anbaumethoden herausgestellt werden. Im Projekt FINKA wird zusätzlich wissenschaftlich untersucht, wie sich die geänderte Bewirtschaftungsweise auf die Ackerbegleitpflanzen und damit auch auf die Insektenvielfalt auswirkt. Zwei Projektpartner führen dazu in den nächsten Jahren gezielt Untersuchungen durch. Mit speziellen Fallen, Nisthilfen oder Kameras werden Insekten auf den FINKA-Versuchsflächen bestimmt, um die Veränderung in Anzahl und Art der hier vorkommenden Insekten beobachten zu können. Die sich verändernde Ackerbegleitflora wird parallel dazu erfasst. Bis 2025 werden daher Jürgen Sixtus und Familie Meierfrankenfeld wie auch die anderen 29 Betriebspaare in ganz Niedersachsen eng zum Wohle der Biodiversität zusammenarbeiten.

Verbundpartner im Projekt sind die Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen GmbH, das Netzwerk Ackerbau Niedersachsen e.V., das Landvolk Niedersachsen e.V. sowie das Zoologische Forschungsmuseum Alexander Koenig, Bonn (ZFMK) und die Georg-August-Universität Göttingen.

Das Projekt FINKA wird gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz mit Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz.

 

 

FINKA Projekt

Text + Fotos: Christine Schneidermann

Finka ist ein Bundesprogramm bei dem die Insektenvielfalt auf Ackerland durch Verzicht von Herbiziden und Insektiziden auf Versuchsflächen über 5 Jahre lang wissenschaftlich untersucht werden soll.

In Melle nehmen 2 Betriebe an dem Projekt teil. Als konventioneller Betrieb Jürgen Sixtus und als ökologisch wirtschaftender Betrieb Werner und Jessica Meierfrankenfeld.

Am 29.06.2021 fand der erste Feldtag zum Finka-Projekt in Melle auf den Partnerbetrieben statt.  18 Interessierte haben sich dazu an der Versuchsfläche von Jürgen Sixtus eingefunden. Auf der Fläche verzichtet er auf Herbizide und Insektizide. Alles andere, das heißt Düngung und auch der Einsatz von Fungiziden und Wachstumsregulatoren ist erlaubt. Bei dem Partnerbetrieb Meierfrankenfeld ist auch eine Vergleichsfläche mit der gleichen Frucht angelegt. Im Bezug auf die Beikrautbekämpfung werden beide Flächen mit Striegel oder Hacke gleich behandelt.

Im Verlauf der Besichtigung konnten die Teilnehmer die Gelegenheit nutzen und den Betriebsleitern Fragen zu ihren bisherigen Erkenntnissen und Erfahrungen stellen.

 

Grenzenloser E-Bike-Fahrspaß für Landvolk-Mitglieder!

Schnell nochmal ins Nachbardorf fahren, den wöchentlichen Stammtisch besuchen, oder eine gemütliche Tour mit Freunden drehen, das und vieles mehr ist mit dem E-Bike komfortabel machbar.

Das motorisierte Rad ist ideal, wenn Sie im Alltag Unabhängigkeit und Komfort verbinden möchten. Durch die individuelle Anpassung des Rades auf Ihren Körper, sitzen Sie in bequemer und gesunder Haltung.

Landvolk-Mitglieder haben die Möglichkeit, die Fahrräder zu einem Vorzugspreis mit bis zu 600 € Rabatt zu kaufen. Neben attraktiven Rabatten profitieren Mitglieder von einem Rundum-Service direkt vor der eigenen Haustür sowie der Option, verschiedene E-Bikes bei einer Probefahrt eigenhändig zu testen.

Nach dem Kauf werden Sie nicht allein gelassen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Vor-Ort-Service. Für Probefahrten, Beratung, Lieferung sowie Reparaturen kommt die Firma S&S Industrierad GmbH direkt zum Kunden. Beim Kauf haben Kunden zudem die Möglichkeit, eine jährliche Inspektion zu buchen.

Über lästige Werkstatttermine oder den Transport müssen Sie sich also keine Gedanken machen. So bleibt mehr Zeit für die schönen Dinge im Leben!

 

Probefahrten allein, zu zweit oder in der Gruppe
An vielen Landvolkstandorten stehen E-Bikes für Probefahrten zur Verfügung. Nach einer Terminbuchung kommen die Radprofis aber auch persönlich vorbei, um Landvolk-Mitgliedern eine Probefahrt zu ermöglichen – natürlich kostenfrei und unverbindlich. Im Onlineshop www.landvolk-fahrrad.de/sind alle Testfahrt-Standorte sowie unterschiedliche Modelle zu finden.

Sie sind Mitglied und haben Interesse an einem E-Bike? Dann erreichen Sie die Fahrrad-Spezialisten telefonisch unter 04452 22 89 99 7 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Worauf warten? Jetzt noch den Fahrspaß im Sommer 2021 mitnehmen und vom Rabatt profitieren!

 

Bestandene Ausbildung!

Am 16.06.2021 war es soweit unsere Auszubildende Yvonne Kavermann hat ihre mündliche Abschlussprüfung zur Steuerfachangestellten absolviert. Nachdem sie die schriftliche Prüfung mit Bravour gemeistert hat, war auch die mündliche kein Problem. Sie hat die Ausbildung mit einem herausragenden Ergebnis bestanden und wir sind sehr stolz und freuen uns riesig mit ihr über diesen tollen Erfolg. Yvonne Kavermann bleibt uns auch nach ihrer Ausbildung als Fachkraft in der Buchstelle erhalten.

Vertreterversammlung

Am 16.06.2021 fand die alljährliche Vertreterversammlung vom Landvolk Melle statt, und der Vorstand wurde neu gewählt.
Wir Mitglieder gratulieren dem neuen Vorstand Jürgen Sixtus, Sebastian Brüggemeyer und Volker Brinkschulte zur Wahl und sagen DANKESCHÖN dafür, dass ihr unseren Berufsstand in Melle vertretet😀.

Liebe Grüße von den Mitgliedern vom Landvolk Melle 

Nachtrag: Hier der Bericht aus der Zeitung vom 22.06.2021 

 

Positionspapier Stallbau

Wenn zwei Landräte sich für ihre Landwirte einsetzen...
Einfach mal Dankeschön an unsere Landräte aus Osnabrück und Cloppenburg, und das ohne wenn und aber...

Am 16.06.2021 haben Landrätin Anna Kebschull und Landrat Johann Wimberg gemeinsam mit Osnabrücker und Meller Landwirten ein gemeinsam erarbeitetes Positionspapier Stallbau an Landwirtschaftsministerin Barbara Otte Kinast und Umweltminister Olaf Lies übergeben.

Es ist nach wie vor katastrophal, dass Landwirte, die ihre Tierhaltung in Richtung mehr Tierwohl umbauen möchten, keine Genehmigung bekommen. Das Positionspapier zeigt diesen Missstand auf.
Gemeinsamstark für eine regionale, nachhaltige Landwirtschaft.