Kurzarbeit/Vermeidbarkeit v. Arbeitsausfällen u. Arbeitgeberbestätigungen für Ausgangssperren - WICHTIG!!

Für den Fall, dass eine strenge Ausgangssperre verhängt wird, erhalten Sie von uns Arbeitgeberbescheinigungen zum Ausfüllen.

Weiterhin veröffentlichen wir eine Reisebescheinigung für Mitarbeiter sonstiger Unternehmen und eine sogenannte „Selbsterklärung als Landwirt“.

Sollte es zu einer Ausgangssperre kommen, sind zwei Szenarien denkbar:

  • Der Weg zur Arbeit ist von der Ausgangssperre ausgenommen, wenn eine Bescheinigung vom Arbeitgeber vorliegt.
  • Denkbar ist auch eine Ausgangssperre, bei denen nur Arbeitnehmer ausgenommen sind, die zur Aufrechterhaltung eines Betriebes zwingend benötigt werden.
    Musterbescheinigungen von deutschen Behörden existieren noch nicht. Sollten strengere Auflagen in Form einer Ausgangssperre verkündet werden, werden die entsprechenden Behörden mit Sicherheit entsprechen Formulare zur Verfügung stellen.
    Vorsichtshalber sollten Arbeitnehmer die für „systemrelevante“ Betriebe tätig sind mit entsprechenden Schreiben ausgestattet werden. Diese Schreiben sollten folgenden Punkte enthalten:
    1. Wofür der Arbeitnehmer im Betrieb zuständig ist,
    2. Warum diese Arbeit nicht von zu Hause erledigt werden kann,
    3. Warum ggf. schwerwiegende Nachteile eintreten, wenn der Arbeitnehmer aufgrund einer Ausgangssperre nicht zur Arbeit erscheint.
     

Informationen vom Arbeitgeberverband Agrar, Genossenschaften, Ernährung Niedersachsen e. V.


AGE - Rundschreiben 08/2020

Selbsterklärung als Landwirt

Arbeitgeberbescheinigung

Muster einfache Ausgangssperre

Muster strenge Ausgangssperre

 

ENNI Meldefrist verlängert

Die Meldefrist für die Elektronische Nährstoffmeldung wurde vom 31. März auf den 30. April 2020 verlängert.

 

Die Pressemitteilung des ML im Wortlaut:
„Hannover. Gute Nachrichten für alle landwirtschaftlichen Betriebe in Niedersachsen. Die Meldefrist für die Elektronische Nährstoffmeldung Niedersachsen (ENNI) wurde vom 31. März auf den 30. April 2020 verlängert. Das teilte das Niedersächsische Agrarministerium mit.
Nach Ablauf der verlängerten Meldefrist prüft die Düngebehörde, ob die Nährstoffvergleiche (NV) aller verpflichteten Betriebe vorliegen. Falls die Meldung noch aussteht, erhalten sie von der Düngebehörde nach Prüfung des jeweiligen Falls zunächst ein Aufforderungsschreiben und werden nicht unmittelbar sanktioniert.[…]


Weitere Infos finden Sie hier: Verlängerung für Landwirte

KLAr Melle - Dialogrunde

Am Mittwoch den 19.02.2020 lud die Kooperation Lebensraum und Artenschutz Melle - "KLAr Melle" zu ersten Dialogrunde "Bürger - Landwirtschaft - Naturschutz" ein. Moderiert von Volker Tiemeyer (Vorstand Stiftung für Ornithologie und Naturschutz Melle) wurde mit den Podiumsteilnehmern Ulrich Friedering (Meller Bürger), Norbert Oberniehaus (Meller Landwirt) und Manuel Püttmanns (Universität Göttingen) in einem lebhaften und konstruktiven Austausch über Chancen, Möglichkeiten und Erfordernisse des Feldlerchenschutzes in Melle gesprochen".

Foto (v. l. n. r.): Ulrich Friedering, Norbert Oberniehaus, Manuel Püttmanns, Volker Tiemeyer 

 

Gemeinsam stark!

Wir freuen uns über eine gute Jahreshauptversammlung mit tollen Gästen, Gesprächspartnern bei anschließendem Grünkohlessen und Party im Forum Melle. Ein großes Dank gilt hier auch an unsere Grußwort Redner  Landvolkpräsident Albert Schulte to Brinke, Bürgermeister Reinhard Scholz und die Landtagsabgeordnete Gerda Hövel. Auf dem anschließenden Podium durften wir Kreisrat Winfried Wilkens, Pastorin Urban -Holzmüller und unseren Bundesagsabgeordneten André Berghegger für einen interessierten Dialog mit dem Publikum begrüßen. Eine sehr gute Moderation stellte der #Wochenblatt Chefredakteur Anselm Richard sicher. Grußwortredner, Podiumsdiskussionsteilnehmer und auch die neue Landrätin Anna Kebschull, zeigten Herausforderungen und  ihr Interesse für lösungsorientiertes gemeinsames Zusammenarbeiten mit der Landwirtschaft auf. Wieder hat sich gezeigt, dass jeder Verband so stark wie seine Mitglieder ist, und das nur in Zusammenarbeit und Austausch gemeinsam mit unseren Bürgern, Politik und anderen landwirtschaftlichen Verbindungen wie Land schafft Verbindung - Osnabrück, Pro Landwirtschaft aus Melle, aber auch Kooperationen mit Tierschutz- und Umweltschutzverbänden. Diese soll auch zukünftig im Fokus der Landvolkarbeit liegen.  
Dankeschön an die Kreissparkasse Melle, Volksbank eG Bad Laer-Borgloh-Hilter-Melle und der Landvolk Melle Öffentlichkeitsarbeit GmbH, die jeweils 100 l Bier für einen geselligen Abend gespendet haben.
 
Unsere Landwirte, unser Landvolk, und die anwesenden Gäste anderer Landvolkverbände wissen:
Wir Landwirte freuen uns, dass wir Landwirte gemeinsam in der Breite schon jetzt viele Ernährungswünsche von traditionell, über Bio, Zwischenstufen, vegan, vegetarisch, glutenfrei...erfüllen können. Das können wir nur, indem wir unsere gemeinsame Stärke nutzen, und uns hier einem guten Austausch mit unseren Mitbürgern stellen. 
Die Transparenz des Betriebes und der Landwirt, der mit seiner Begeisterung und Aufklärung dahintersteht, sowie eigene oder übers Landvolk organisierte Hofbesuche und Bildungsarbeit in Schulen (Transparenz schaffen steht im Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit vom Landvolk Melle) werden von unseren Meller Bürgern und Lehrern dankend und mit steigendem Interesse angenommen. So werden die Stärken eines jeden, der sich in die Öffentlichkeitsarbeit einbringen möchte, genutzt. Hier wirken Landvolk, Landjugend und Landfrauen mit ihren Ideen unterstützend. Der eine kann gut reden, der andere gut Hoffeste organisieren, schreiben, basteln, backen, kochen oder zur Einschulung Sonnenblumen als Gruß aus der Landwirtschaft überreichen. Es gibt so viele unzählige positive Botschaften aus der Landwirtschaft und in ihrer Summe zeigen sie ganz sicher Wirkung, sowie die steigende Nachfrage nach Hofbesichtigungen aus der Bevölkerung heraus zeigt. Es  geht nicht darum, dass die Menschen nach einem Tag des offenen Hofes (dazu laden Landwirte herzlich am 14.06.20 auf verschiedene Höfe in Riemsloh/Westendorf ein) oder einem Stallbesuch mit einem Korb voll Fachwissen nach Hause gehen, sondern mit einem guten Gefühl des Vertrauens und der Gewißheit und die Möglichkeit gegeben zu haben, sich selbst ein Bild zu machen. 
Neben technischen Details, zeigen Landwirte vor Ort positive Zukunftsvisionen einer nachhaltigen, zukunftsfähigen und ehrlich kommunizierenden Landwirtschaft auf. Dazu gehört auch der Ehrlichkeit halber Schattenseiten und Herausforderungen aufzuzeigen. Viele Betriebe entwickeln schon jetzt innovative und nachhaltige Stallkonzepte und Anbausysteme. Nur leider wird die produzierte Ware oftmals für den Kunden nicht erkennbar auf den Markt geschwemmt, statt die positiven Eigenschaften des Produktes über die ganze Wertschöpfungskette bis zum Verbraucher zu kommunizieren. Landwirte sind durch neue Anbausysteme und Technologien ja längst in der Lage, mehr von den ökologischen Leistungen zu erbringen, als die Konsumenten heutzutage fordern. Sie werden dafür nur nicht bezahlt, weil diese Leistung nicht durch das Produkt an den Kunden herangetragen wird. Eine Rückverfolgbarkeit einzelner positiver Produkteigenschaften kann das ändern, und Mehrkosten können realisiert werden.
Trotz aller Nachteile und Fake News, ermöglichen zusätzlich soziale Medien die persönliche Kommunikation zwischen Landwirt und Kunden. Die Landwirtschaft erhält dadurch ein Gesicht. Landwirte geben so Einblicke in ihre Arbeit, und bringen sich empathisch in Diskussionen über Facebook, Instagram und CO ein.
Das Landvolk Melle bietet den Meller Bürgern mit Betriebsbesuchen, Verkäuferinnenschulungen, Informationsständen, Internetauftritte,…. viele Plattformen, um sich über die Herkunft ihrer Lebensmittel zu informieren. Alles in allem sind Meller Landwirte froh und glücklich, den schönsten Beruf auf der Welt ausüben zu dürfen, zeigen dies gerne und freuen sich das große Interesse an den über 100 vielfältigen Aktionen aus der Landwirtschaft heraus. 
Liebe Grüße von Euern Landwirten aus Melle
 
P.S.: Ein Dank gilt auch den Vorständen, Ehrenamtlichen rund um Transparenz schaffen und Landvolkarbeit, sowie den Mitarbeitern des Landvolk Melle, und natürlich unserem Geschäftsführer Heinrich Kinnius und seiner Stellvertreterin Nadine Kunefke.

OLV Wellingholzhausen - Besichtigung Amazone

Am 18.02.20 besuchte das Landvolk Wellingholzhausen den Landmaschinen Hersteller Amazone in Osnabrück Gaste. Nach einer kurzen Einführung und Darstellung der Firmengeschichte wurde eine kleine Maschinenvorführung präsentiert. Hierbei handelte es sich um die neueste Generation der Feldspritze. Uns wurde erläutert mit welchen technischen Raffinessen diese ausgerüstet ist, und welche noch möglich sind. Gerade auch in Bezug auf satelitische Unterstützung oder teilspezifischen Ackerbau. Anschließend haben wir uns noch die Produktion und Montage von Düngerstreuern angeschaut. Ebenso die Besichtigung der Düngertesthalle, in der sowohl die Technik als auch sämtliche Dünger auf ihr Flugverhalten in der Praxis getestet werden. Danach verabschiedeten wir uns. Es war ein interessanter Nachmittag.

Rinderseminar am Donnerstag, den 13.02.2020 auf dem Betrieb Bißmeyer

Am Donnerstagmorgen fanden sich im Hotel „Alt-Riemsloh“ etwa 15 Teilnehmer zu einem Seminar mit dem Thema Rinderhaltung zusammen. Unter den Teilnehmern waren neben erfahrenen Betriebsleitern, Angestellten und Auszubildenden auch drei Mitarbeiter aus dem Haus der Landwirtschaft. Veranstaltet und organisiert wurde das Seminar von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft in Zusammenarbeit mit dem Landvolk Melle.

Unter der Leitung von Manfred Eggers von der SVLFG stand am Vormittag zunächst die Theorie im Vordergrund. Einige Schwerpunkte waren hier unter anderem der Körperbau, die fünf „täglichen Aufgaben“ eines Rindes (fressen, saufen, scheißen, liegen und beobachten) sowie der weite Blickradius und die unterschiedlichen Sehschärfen. Aus diesem gewonnenen Verständnis für das „Denken“ und das daraus resultierende Verhalten der Tiere lassen sich Schlüsse ziehen für den täglichen Umgang. „Ein Rind vergisst nie!“, daher ist bereits die Kälberaufzucht die wichtigste Basis und prägend für das ganze Leben. Es fiel unter anderem der einfach Satz „Wer schnell sein will mit Kühen, muss langsam machen!“, da Stress und Druck in Bezug auf die Arbeit mit Rindern eher kontraproduktiv sind. Hier gilt: Je langweiliger der Tag, desto entspannter das Rindvieh. Und: Je entspannter die Kuh, desto höher die Milchleistung.

Außerdem zeigte Herr Eggers gemeinsam mit seinem Kollegen Jens Fürsen auch bauliche Lösungen zur Optimierung der täglichen Arbeit mit den Rindern und präsentierte beeindruckende Videos und Praxisberichte über den Einsatz von Hunden in der Rinderhaltung. Hier können beispielsweise entsprechend ausgebildete Hunde auf Kommandozuruf Rinder von der Weide auf einen Viehtransporter treiben und zusätzliche Arbeitskräfte ersetzen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen folgte dann der Praxisteil auf dem Milchviehbetrieb der Familie Bißmeyer im Meller Ortsteil Krukum. Hier präsentierten die Referenten zunächst verschiedene Techniken zur Beruhigung und zum Aufhalftern von Kühen, die die Teilnehmer auch gleich selbst ausprobieren konnten. Eine Halfterform ermöglicht es, ein Stück Seil locker durchs Maul zu führen, das Tier ist abgelenkt, versucht den Strick loszuwerden und der Tierarzt kann praktizieren. Oder ein Rind wird am Halfter auf einen Anhänger geführt und die Klappe verschlossen. Um hier gefährliche Unfälle beim Entfernen des Stricks zu vermeiden, lernten die Teilnehmer eine sichere Schlaufenlösung. Des weiteren demonstrierte Eggers noch den Einfluss der Körpersprache des Menschen auf das Verhalten der Rinder. Unter Beachtung des Balancepunktes auf Schulterhöhe des Rindes lässt es sich ohne Körperkontakt vor- oder zurückführen ohne zusätzliche Hilfsmittel wie Sprache, Stock oder Hand. Ein Rind kann nur in gerader Linie zurückgehen, beim Vorwärtslaufen führt es sein innerer Trieb immer wieder im Bogen zu seinem Ausgangspunkt zurück. Das macht man sich beispielsweise im Melkstand, in Abtrennungen für Untersuchungen oder bei Wegführungen zum Verladen zunutze.

Im Rahmen des Praxisteils erhielt Thomas Bißmeyer großes Lob für seine extrem entspannte Milchviehherde und die guten Bedingungen seiner Kälberhaltung. Gleichzeitig erhielt er auch noch wertvolle Hinweise, wie sich mit einigen einfachen baulichen Maßnahmen die Arbeitsbedingungen im Melkstand noch optimieren lassen.

Beim abschließenden Resümee waren sich alle Teilnehmer einig, wertvolle Tipps und Informationen für sich und den eigenen Betrieb gewonnen zu haben, die gleich am Abend im eigenen Stall ausprobiert und umgesetzt werden wollten.

Ein besonderer Dank gilt zum Schluss noch den beiden kompetenten Referenten der SVLFG und Familie Bißmeyer, die Ihren Betrieb für den Praxisteil zur Verfügung gestellt hat. 



Landwirt schafft Lebensraum – Verleihung des KLAr-Artenschutzpreises 2020

Rebhuhn, Kiebitz, Feldlerche und Co. zählen zu den typischen Arten der offenen Kulturlandschaft. Sie haben sich im Laufe vieler Jahrzehnte an eine landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Flächen angepasst. Bereits kleinräumige Maßnahmen wie lineare Feldsäume, eine zeitlich begrenzte Brache für das Rebhuhn oder eine Blänke zugunsten des Kiebitzes können zum Erhalt dieser Arten beitragen. Für solche besonderen Bemühungen zeichnet „KLAr Melle“ einzelne Landwirte mit dem „KLAr-Artenschutzpreis“ aus.

Um den „KLAr-Artenschutzpreis“ kann sich jeder Landwirt aus Melle bewerben, der sich in besonderer Weise für den Erhalt der heimischen Tier- und Pflanzenwelt eintritt. Die Bewerbung kann formlos oder mittels Bewerbungsbogen erfolgen und beim Kreislandvolkverband Melle e. V. oder bei der KLAr Melle – Geschäftsstelle eingereicht werden. Selbstverständlich können auch Berufskollegen vorgeschlagen werden. Die Verleihung des Artenschutzpreises erfolgt in diesem Jahr im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Jägerschaft Melle e. V. am 20. März 2020 im Gasthaus zum Auerhahn in Melle-Neuenkirchen.

Bewerbungen können noch bis einschließlich Montag, den 24. Februar 2020 eingereicht werden. Unterstützung und weitere Informationen erhalten Sie im „Haus der Landwirtschaft“ und bei den Mitarbeitern der KLAr-Geschäftsstelle.


Kontakt:
KLAr-Geschäftsstelle
Sascha Brocks, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Ann-Kathrin Tobien, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 05422-9289328, 0162-8087652
www.son-net.de

Kreislandvolkverband Melle e. V.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: 05422/95020

Der KLAr-Artenschutzpreis wird verliehen durch die „Kooperation Lebensraum- und Artenschutz Melle – KLAr Melle“, ein Bündnis aus Stiftung für Ornithologie und Naturschutz (SON), Kreislandvolkverband Melle e. V., Jägerschaft Melle e. V. und der Stadt Melle.

Bild: Bereits kleinräumige Maßnahmen wie lineare Feldsäume, eine zeitlich begrenzte Brache für das Rebhuhn oder eine Blänke zugunsten des Kiebitzes können zum Erhalt dieser Arten beitragen. (Foto: Volker Tiemeyer)

Das Projekt „Kooperation Lebensraum- und Artenschutz Melle – KLAr Melle“ ist zu 80 % aus Mitteln des ELER-Fonds der Europäischen Union und Mitteln des Landes Niedersachsen finanziert.

 

 

Veranstaltung LsV

DANKESCHÖN #LsV für diese interessante Veranstaltung am 06.02.2020 in der Halle Gartlage in Osnabrück.
Ein Wirtschaftszweig, der sich nicht entwickeln darf, ist tot, und das gilt auch für die Landwirtschaft. Das ist Irrsinn, betont Gero Hocker. Andre Berghegger und Rainer Spiering treten für die Freigabe von zweckgebundenen Geldern ein, um Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Andre Berghegger erklärt die juristische IST Situation bezüglich der Düngeverordnung, und sieht die Notwendigkeit einer Neugestaltung eines wirklich repräsentativen Messnetzes. Nur der Faktor Zeit spielt momentan gegen Deutschland.  
Hinzu kommt, dass Tierwohl nicht exportfähig ist. 
Die Osnabrücker Landrätin Anna Kebschull betont ihre Verantwortung als Verwaltungschefin, Landwirtschaft und ihre Entwicklung für alle Seiten positiv zu gestalten.     
Die Wahrheit ist immer eine Frage der Perspektive und die Tendenz der Pauschalkritik bringt uns so nicht weiter. Oberstes Ziel unserer Landrätin ist es den Strukturwandel zu stoppen, denn der Landkreis darf auf keinen Fall noch mehr Landwirte verlieren. Wegducken bringt aber nichts, wenn es darum geht Herausforderungen anzunehmen. 
Natürlich sind wir Landwirte an Lösungen interessiert.
Liebe Grüße von euren Landwirten